23. mai 2012, 14:05
Industrielle Landwirtschaft bremst den CO2 Ausstoss
25.06.2010 - (lid) - Eine Forschungsarbeit der Carnegie Institution in Washington ist zum Schluss gekommen, dass durch die industrielle Landwirtschaft der CO2 Ausstoss seit 1961 um rund 600 Mrd. Tonnen reduziert wurde.
Das entspricht dem 20-fachen Verbrauch von fossilen Treibstoffen auf dem Stand von heute, berichtet der Co-Autor der Studie Steven Davies zu Farmers Weekly vom 18. Juni. Zudem wurde durch die Intensivierung und die höheren Erträge rund 1,5 Mrd. Hektaren weniger Ackerland benötigt, Fläche, die als Wald die CO2-Bilanz verbessert. Die Einsparung an CO2 übersteige bei Weitem die Emissionen durch die intensivere Bewirtschaftung, so die Forscher.
Helmut Haberl vom Institut für soziale Ökologie Wien der Alpen-Adria Universität Klagenfurt sagte gemäss pressetext.de, dass ohne die Intensivierung der Landwirtschaft die massiven Ertragssteigerungen der vergangenen Jahrzehnte nicht möglich gewesen wäre. Die Studie vernachlässige allerdings andere Aspekte wie etwa die Bodenkohlenstoffbilanz, die Verminderung der Biodiversität oder aber auch die Folgen der Pestizidbelastung auf die Umwelt, so der Wissenschaftler.