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Anfechtungsklagen gegen Milchmarkt-Kompromiss

08.07.2011 - (lid) – Gegen das von der Branchenorganisation Milch (BOM) beschlossene Massnahmenpaket zur Milchmarktentlastung ist eine Anfechtungsklage eingegangen.

Für SMP-Direktor Albert Rösti ist klar, dass entweder der BOM-Entscheid umgesetzt wird, oder die Politik eingreifen muss. (zvg)

Absender der Klage sind die PMO Biedermann-Züger, die Thurmilch-Ring AG, der Biomilchpool sowie die PMO Bodenseemilch. Zusammen umfassen die vier Organisationen rund 1‘500 Milchproduzenten. Die BOM hatte an ihrer Delegiertenversammlung von Anfang Mai beschlossen, dass alle Produzenten einen Rappen pro Kilo Milch zur Abräumung der Butterlager zahlen sollen und zusätzlich vier Rappen pro Kilo, dass sie seit 2008/09 mehr produzieren. BOM-Geschäftsführer Daniel Gerber wollte sich nicht zum Fall äussern, weil dieser derzeit im Vorstand diskutiert wird. Für Albert Rösti, Direktor der Schweizer Milchproduzenten (SMP), ist klar, dass entweder der BOM-Entscheid durchgezogen wird oder erneut die Politik ins Spiel kommt. Dies würde heissen, dass die Motion von SVP-Nationalrat Andreas Aebi zur Milchmengensteuerung wieder ins Spiel kommt. Diese ist derzeit sistiert.

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